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Freitag, 26. Februar 2010
One Night in Bangkok
Nach einer gar nicht mal so schlechten Nacht am Flughafen in Bangkok erwartet uns 'Incredible India'!
Montag, 22. Februar 2010
It is a BackPackers Life!
Wir sitzen im Transporter in den Sueden und wir haben Zeit zum Bloggen (das geliebte Nokia N95 funktioniert noch!!! Sieht aus wie Sau, aber es funktioniert noch!!). Es ist eng, also eigentlich wie immer.
Der Transporter mit uns drin.
Wie sah der Tag heute so aus.
Ein typischer Backpacker Reisetag.
- Tagwache um halb acht. Ja, ok. Stress haben wir nicht ;-)
- Aus-Checken und noch eine Nacht bezahlen. 70.000 Kip (7 Dollar), schon nicht ganz billig hier.
- Fahrt zum Busbahnhof organisieren. Vorher den Preis in Erfahrung bringen. Es sind zwischen 10 und 15T Kip pro Nase.
- Preisverhandlung mit Tuk Tuk vorm Guest House. Ok fuer 20T gehts los. Acht Kilometer.
- Am Busbahnhof naechste Verbindung erfragen. Noch um 9 oder um 10. Bus um 9 ist uns zu voll, also Bus um 10. Auch der um 10 wird voll, das wissen wir, aber dann sitzen wir wenigstens auf der gepolsterten Bank.
- Tickets kaufen. 30T pro Nase. Ok, erledigt.
- Fruehstueck organisieren. Schwieriger als gedacht.
Suppe - nein, nicht schon wieder. Was bleibt. Frisch Gegrilltes? Obst? Gemuese?
Es gibt Mandarinen (das Kilo 5000), ein Stueck Baguette (2000), Trinkjoghurt aus Thailand (20T). Mehr vielleicht dann unterwegs.
- 10 Uhr, los gehts. Gefruehstueckt wird unterwegs.
Es ist voll.
Es gibt immer wieder Essensnachschub. Wir nehmen Bamboo-Sticky Rice.
so ist's gut, suesse Traeume!
- Ankunft um 13 Uhr am Ufer des Mekong. Wir brauchen ein Boot, um auf die Insel Don Det zu kommen.
- Boot ist kein Problem. Fuer 15T setzen wir ueber.
- Wohnungssuche. Mit gesamten Marschgepaeck a +20kg gehts dem Ufer entlang. Drei vier Bungalows gefragt.
Um 15 Uhr sind wir umgezogen und das Zimmer ist bezogen (40T).
- Jetzt was richtiges Essen! Es gibt (mal wieder) Reis Baby! Mit Gemuese und Papaya Salat.
- 16 Uhr. Mal gucken was wir morgen so machen und wie wir zu den Delphinen kommen. Wir machens per Kajak. (200T)
- Dann noch einen Spaziergang mit Sonnenuntergang.

- Gegen 18 Uhr machen wir uns frisch und gehen was trinken, vielleicht noch eine Kleinigkeit essen.
- Um 21 Uhr ist Schicht im Schacht. Gute Nacht!
Der Transporter mit uns drin.
Wie sah der Tag heute so aus.
Ein typischer Backpacker Reisetag.
- Tagwache um halb acht. Ja, ok. Stress haben wir nicht ;-)
- Aus-Checken und noch eine Nacht bezahlen. 70.000 Kip (7 Dollar), schon nicht ganz billig hier.
- Fahrt zum Busbahnhof organisieren. Vorher den Preis in Erfahrung bringen. Es sind zwischen 10 und 15T Kip pro Nase.
- Preisverhandlung mit Tuk Tuk vorm Guest House. Ok fuer 20T gehts los. Acht Kilometer.
- Am Busbahnhof naechste Verbindung erfragen. Noch um 9 oder um 10. Bus um 9 ist uns zu voll, also Bus um 10. Auch der um 10 wird voll, das wissen wir, aber dann sitzen wir wenigstens auf der gepolsterten Bank.
- Tickets kaufen. 30T pro Nase. Ok, erledigt.
- Fruehstueck organisieren. Schwieriger als gedacht.
Es gibt Mandarinen (das Kilo 5000), ein Stueck Baguette (2000), Trinkjoghurt aus Thailand (20T). Mehr vielleicht dann unterwegs.
- 10 Uhr, los gehts. Gefruehstueckt wird unterwegs.
Es ist voll.
Es gibt immer wieder Essensnachschub. Wir nehmen Bamboo-Sticky Rice.
- Ankunft um 13 Uhr am Ufer des Mekong. Wir brauchen ein Boot, um auf die Insel Don Det zu kommen.
- Boot ist kein Problem. Fuer 15T setzen wir ueber.
- Wohnungssuche. Mit gesamten Marschgepaeck a +20kg gehts dem Ufer entlang. Drei vier Bungalows gefragt.
Um 15 Uhr sind wir umgezogen und das Zimmer ist bezogen (40T).
- Jetzt was richtiges Essen! Es gibt (mal wieder) Reis Baby! Mit Gemuese und Papaya Salat.
- 16 Uhr. Mal gucken was wir morgen so machen und wie wir zu den Delphinen kommen. Wir machens per Kajak. (200T)
- Dann noch einen Spaziergang mit Sonnenuntergang.
- Gegen 18 Uhr machen wir uns frisch und gehen was trinken, vielleicht noch eine Kleinigkeit essen.
- Um 21 Uhr ist Schicht im Schacht. Gute Nacht!
Freitag, 19. Februar 2010
Der Mekong
Ein blauer Fluss. Breit, es ist ein riesiges Strom geworden. Erstaunlich, wie rein das Wasser hier ist. Die zahlreichen saubereren Nebenfluesse, die in den letzten Kilometern flussaufwaerts in den Mekong gemuendet sind, haben aus dem braunen sedimentreichen Fluss ein fast klares Gewaesser gemacht. Natuerlich immer noch jede Menge Muell im Wasser, alles wird hier ueber Bord geworfen oder auf die Uferboeschung. Aber es scheint, dass es hier noch nicht so schlimm ist und der Fluss nicht gekippt.
Der Mekong bei Pakse.
Ueber Tha Kheck geht es nach Pakse und dann weiter nach Don Det.
Tha Kheck ist bekannt fuer Hoehlen und karstiges Hinterland.
Es sind schoene Sommertage, die wir bei 30 Grad auf dem Motorrad verbringen.
Mit den ueberall fuer fuenf bis sechs Dollar pro Tag erhaeltlichen Hondas gehts durchs Land.
Die Dinger haben zwischen 100/150 Kubik und Schaltgetriebe und machen, sagen wir mal bis zu 80 Sachen. Ist jetzt nix weltbewegendes, aber nett, um Motorradfahren zu lernen :-).
Haupsache die Hupe funktioniert!
Seit Vietnam sass Juergen bei unseren Fahrten am Steuer, nur hinten drauf sitzen wird auch schon mal langweilig, alsn Fahrerwechsel. Aber erst ein wenig ueben.
Schalten, ok, rauf/runter, zwar ohne Handkupplung, aber trotzdem muss alles koordiniert werden. Gleichgewicht halten, rechte Hand hat viel zu tun, gibt Gas (oder eben auch nicht, hier ist auch die Vorderbremse (!)), rechter Fuss muss auch bremsen (hinten), linker Fuss schalten, rauf und vom Gas runter, runter weiter Gas geben. wer soll sich das denn alles merken? Automatik waer ja auch zu einfach. Linke Hand macht gar nix, fein. Popo klebt am Sitz und muss staendig die Fahrlage pruefen - was er aber zum Glueck von ganz alleine tut. Auf der Strasse alles fein- auch mit Beifahrer-auf den Erdwegen eigentlich auch, wenn da nicht diese dicke erdige Spurrille mit nachfolgendem Minihuegel gewesen waer. Juergen steigt hinten ab. Gas geben und rausfahren, aber nicht in den naechsten Busch...
Moped faehrt raus aus dem Loch, mit Fahrerin. aber das Moped will weiter...
Das Wichtigste, nie absolut nie am Gas festhalten, wenn man eigentlich bremsen will (nicht so einfach, wenn beides an gleicher Stelle ist). Moped und Melanie bleiben stehen, ihr Arm war nicht lang genug, es festzuhalten ;-), kein Busch, kein Fall, nur zwei blaue Flecken.
Mit Helm und unseren Winterjacken. Ja ok, nutzen sicher nicht viel, aber wir sehen fast jeden Tag Unfaelle, mehr oder weniger schwer. Die meisten Motos haben weder Zulassung noch Nummernschild. Gefahren wird ohne Ausbildung - kreuz und quer - sobald die Kids ans Gas kommen, ohne Licht, oder Blinker geht halt alles nichtmehr auf den alten Kisten und ein Helm ist zu teuer und ohnehin zu warm. Es kracht, wer aufstehen kann, faehrt weiter, die anderen bleiben liegen und gucken, wie es weitergeht.
Einige Strassen sind voll mit weissen kreidemarkierten Unfallstellen. Wir wissen aber nicht, ob zur Abschreckung oder ob es wirklich einen Unfall gab, der polizeitechnisch analysiert wurde.
Wir passen auf, fahren tagsueber, gemuehtlich und vorsichtig.
Um Pakse gibts dann Wasserfaelle anstelle von Hoehlen. Wir stellen aber fest, wir sind beide weder Hoehlen- noch (Klein-)Wasserfall-freaks Auf dem Bolevan Plateau wird-ein Gruss nach Frankreich- Kaffee angebaut, lecker!
Wasserfall I.
Wasserfall II.
Wasserfall III.
Schoener noch ist der alte Tempel Wat Phou (6. Jhdt.). Sehr wie Angkor, nett auf einem Huegel gelegen, am heiligen Berg der Khmer mit weitlaeufigem Blick ueber den Mekong.
Ganz vergsteckt ist der Tempel. Oben das Heiligste, die Linga. Ein Fruchtbarkeitssymbol schon von sehr weitem zu sehen.
Es geht weiter auf die zweitgroesste der 4000 Inseln im Mekong an der kambodschanischen Grenze.
Es ist sehr touristisch, Guesthouses saeumen den schmalen staubigen Fusseg und die Hitze macht aus 20 Kilo gefuehlte 40.
Aber es ist schone hier!
Wir gehen Kajaken und sehen in der Tat einige der nur hier zu findenden Suesswasserdelphine. Wir sind gebannt und beobachten die Wasseroberflaeche. Irgendwo hoert man ein tiefes ausatmen und zwei drei ziemlich groesse Ruecken mit einer kleinen Finne tauchen aus dem Wasser, etwa 60 bis 80 Meter entfernt. Kaum zehn Sekunden dauert das Ganze bevor die Tiere wieder fuer fuenf Minuten abtauchen und an einer ganz anderen Stelle wieder hochkommen.
Wir sind startklar zum Kajaken
So sieht das dann aus
Ganz hinten links die Delphine, links noch weiter links.. jetzt hinter dem Busch rechts, GENAU DA! ;-)
Mit den Kajaks machts Spass durch kleine Stromschnellen zu paddeln (es reicht fuer uns zum Kentern).
Wir gehen sogar baden im Mekong. Kaum zu glauben, mal sehen was wir uns alles holen.
Aber das Wasser ist angenehm!
Mal wieder wir bei den Wasserfaellen Khone Phapheng.
Wir wiederholen den Badegang am naechsten Tag. Samt Autoreifen auf dem wir durch die Inselwelt flussabwaerts treiben. Der perfekte Tagesabschluss bevor wir abends mit den Kindern vom Resto Boules spielen. Besser gesagt werden wir von den Zwein ganz schoen vorgefuehrt. Mit viel Gefuehl und noch mehr Erfahrung auf heimischen Terrain, setzen sie ihre Kugeln eine nach der anderen exakt an die Cochonnet (Taube?). Wir verlieren. Mit Lao Lao als Zielwasser wirds nicht besser. Wir verlieren nochmal.
Die Abendstimmung auf den Inseln,
hat einfach immer wieder was!
Das war Laos, was fuer ein wunderschoenes Land!
Ueber Tha Kheck geht es nach Pakse und dann weiter nach Don Det.
Tha Kheck ist bekannt fuer Hoehlen und karstiges Hinterland.
Es sind schoene Sommertage, die wir bei 30 Grad auf dem Motorrad verbringen.
Mit den ueberall fuer fuenf bis sechs Dollar pro Tag erhaeltlichen Hondas gehts durchs Land.
Die Dinger haben zwischen 100/150 Kubik und Schaltgetriebe und machen, sagen wir mal bis zu 80 Sachen. Ist jetzt nix weltbewegendes, aber nett, um Motorradfahren zu lernen :-).
Seit Vietnam sass Juergen bei unseren Fahrten am Steuer, nur hinten drauf sitzen wird auch schon mal langweilig, alsn Fahrerwechsel. Aber erst ein wenig ueben.
Schalten, ok, rauf/runter, zwar ohne Handkupplung, aber trotzdem muss alles koordiniert werden. Gleichgewicht halten, rechte Hand hat viel zu tun, gibt Gas (oder eben auch nicht, hier ist auch die Vorderbremse (!)), rechter Fuss muss auch bremsen (hinten), linker Fuss schalten, rauf und vom Gas runter, runter weiter Gas geben. wer soll sich das denn alles merken? Automatik waer ja auch zu einfach. Linke Hand macht gar nix, fein. Popo klebt am Sitz und muss staendig die Fahrlage pruefen - was er aber zum Glueck von ganz alleine tut. Auf der Strasse alles fein- auch mit Beifahrer-auf den Erdwegen eigentlich auch, wenn da nicht diese dicke erdige Spurrille mit nachfolgendem Minihuegel gewesen waer. Juergen steigt hinten ab. Gas geben und rausfahren, aber nicht in den naechsten Busch...
Moped faehrt raus aus dem Loch, mit Fahrerin. aber das Moped will weiter...
Das Wichtigste, nie absolut nie am Gas festhalten, wenn man eigentlich bremsen will (nicht so einfach, wenn beides an gleicher Stelle ist). Moped und Melanie bleiben stehen, ihr Arm war nicht lang genug, es festzuhalten ;-), kein Busch, kein Fall, nur zwei blaue Flecken.
Mit Helm und unseren Winterjacken. Ja ok, nutzen sicher nicht viel, aber wir sehen fast jeden Tag Unfaelle, mehr oder weniger schwer. Die meisten Motos haben weder Zulassung noch Nummernschild. Gefahren wird ohne Ausbildung - kreuz und quer - sobald die Kids ans Gas kommen, ohne Licht, oder Blinker geht halt alles nichtmehr auf den alten Kisten und ein Helm ist zu teuer und ohnehin zu warm. Es kracht, wer aufstehen kann, faehrt weiter, die anderen bleiben liegen und gucken, wie es weitergeht.
Einige Strassen sind voll mit weissen kreidemarkierten Unfallstellen. Wir wissen aber nicht, ob zur Abschreckung oder ob es wirklich einen Unfall gab, der polizeitechnisch analysiert wurde.
Wir passen auf, fahren tagsueber, gemuehtlich und vorsichtig.
Um Pakse gibts dann Wasserfaelle anstelle von Hoehlen. Wir stellen aber fest, wir sind beide weder Hoehlen- noch (Klein-)Wasserfall-freaks Auf dem Bolevan Plateau wird-ein Gruss nach Frankreich- Kaffee angebaut, lecker!
Schoener noch ist der alte Tempel Wat Phou (6. Jhdt.). Sehr wie Angkor, nett auf einem Huegel gelegen, am heiligen Berg der Khmer mit weitlaeufigem Blick ueber den Mekong.
Ganz vergsteckt ist der Tempel. Oben das Heiligste, die Linga. Ein Fruchtbarkeitssymbol schon von sehr weitem zu sehen.
Es geht weiter auf die zweitgroesste der 4000 Inseln im Mekong an der kambodschanischen Grenze.
Es ist sehr touristisch, Guesthouses saeumen den schmalen staubigen Fusseg und die Hitze macht aus 20 Kilo gefuehlte 40.
Wir gehen Kajaken und sehen in der Tat einige der nur hier zu findenden Suesswasserdelphine. Wir sind gebannt und beobachten die Wasseroberflaeche. Irgendwo hoert man ein tiefes ausatmen und zwei drei ziemlich groesse Ruecken mit einer kleinen Finne tauchen aus dem Wasser, etwa 60 bis 80 Meter entfernt. Kaum zehn Sekunden dauert das Ganze bevor die Tiere wieder fuer fuenf Minuten abtauchen und an einer ganz anderen Stelle wieder hochkommen.
So sieht das dann aus
Mit den Kajaks machts Spass durch kleine Stromschnellen zu paddeln (es reicht fuer uns zum Kentern).
Wir gehen sogar baden im Mekong. Kaum zu glauben, mal sehen was wir uns alles holen.
Aber das Wasser ist angenehm!
Wir wiederholen den Badegang am naechsten Tag. Samt Autoreifen auf dem wir durch die Inselwelt flussabwaerts treiben. Der perfekte Tagesabschluss bevor wir abends mit den Kindern vom Resto Boules spielen. Besser gesagt werden wir von den Zwein ganz schoen vorgefuehrt. Mit viel Gefuehl und noch mehr Erfahrung auf heimischen Terrain, setzen sie ihre Kugeln eine nach der anderen exakt an die Cochonnet (Taube?). Wir verlieren. Mit Lao Lao als Zielwasser wirds nicht besser. Wir verlieren nochmal.
Die Abendstimmung auf den Inseln,
Das war Laos, was fuer ein wunderschoenes Land!
Sonntag, 14. Februar 2010
Die Hauptstadt die keine ist
Ventiane.
Grad mal 300.000 Einwohner hat die groesste Stadt Laos und es ist gleichzeitig die Hauptstadt.
Das heisst, es gibt einen Praesidenten Palast hier. Und viele Wats drum herum. Wer hier als Botschafter versetzt, wird muss ganz schoen was ausgefressen haben. Oder man arbeitet fuer einen der vielen Hilfsorganisationen.
Die Atmosphaere ist aber nett und entspannend. Die aeltesten Tempel und Buddhas des Landes stehen hier.
Sehr schoen und sehr buddhistisch mit insgesamt 10.000 Buddhas!
Das innere des Wats.
Mit den vielen Buddhas.
Es gibt auch einen Buddha Park etwas ausserhalb. Wir fahren hin. Es ist ein wenig, naja wie soll man sagen, artifiziell. Aber ok, einen Ausflug wert.
Reclining.
Das gute Essen in Laos setzt sich fort. Wir essen auf dem Night Market. Es gibt grosse buffetartige Essensschuesseln. Frisch Gegrilltes. Entenkopf mit Herz, Leber und Flossen am Spiess. Oder auch die allseits beliebten geroesteten Grillen in frischen Kraeutern. Fuer jeden ist da was dabei! Besonders lecker wenn auch banal ist ein Nachtisch, kleine gebackene Kokosteigbaellchen.
Schauen den Maennern noch beim Petanque spielen zu, koennte auch in Frankreich sein und Juergen kriegt noch einen Lao-Lao, ahcha, ganz schoen stark.
Ach ja, zuvor hatten wir eine naechtliche Busfahrt, die hatte es mal wieder in sich. Zuerst Motorschaden und dann wars eng. Sehr eng! Wir haben nicht aufgepasst (ja, ok Juergen hat nicht aufgepasst) und sassen auf Sitz 1 und 2. Warum das ein Problem ist? Die Leute, die noch zusteigen setzen sich vorne hin. Auf kleine Plastik Stuehle im Zwischengang. Nun gut, so weit so eng. Sie werden aber auch muede, die Leute auf den billigen Plaetzen und das bewegt sie dann dazu, auf den Leuten mit normalen Plaetzen zu schlafen. Juergens Gangnachbarin war besonders anhaenglich, sodass er nachts irgendwann zwei Frauen auf seinen Schultern hatte. Eine hat ihm noch ein schmuckes gruenes Kaugummi auf der frisch gewaschenen Hose ueberlassen. Nettes Andenken an eine unvergessliche Menage a trois.
Grad mal 300.000 Einwohner hat die groesste Stadt Laos und es ist gleichzeitig die Hauptstadt.
Das heisst, es gibt einen Praesidenten Palast hier. Und viele Wats drum herum. Wer hier als Botschafter versetzt, wird muss ganz schoen was ausgefressen haben. Oder man arbeitet fuer einen der vielen Hilfsorganisationen.
Die Atmosphaere ist aber nett und entspannend. Die aeltesten Tempel und Buddhas des Landes stehen hier.
Sehr schoen und sehr buddhistisch mit insgesamt 10.000 Buddhas!
Es gibt auch einen Buddha Park etwas ausserhalb. Wir fahren hin. Es ist ein wenig, naja wie soll man sagen, artifiziell. Aber ok, einen Ausflug wert.
Das gute Essen in Laos setzt sich fort. Wir essen auf dem Night Market. Es gibt grosse buffetartige Essensschuesseln. Frisch Gegrilltes. Entenkopf mit Herz, Leber und Flossen am Spiess. Oder auch die allseits beliebten geroesteten Grillen in frischen Kraeutern. Fuer jeden ist da was dabei! Besonders lecker wenn auch banal ist ein Nachtisch, kleine gebackene Kokosteigbaellchen.
Schauen den Maennern noch beim Petanque spielen zu, koennte auch in Frankreich sein und Juergen kriegt noch einen Lao-Lao, ahcha, ganz schoen stark.
Ach ja, zuvor hatten wir eine naechtliche Busfahrt, die hatte es mal wieder in sich. Zuerst Motorschaden und dann wars eng. Sehr eng! Wir haben nicht aufgepasst (ja, ok Juergen hat nicht aufgepasst) und sassen auf Sitz 1 und 2. Warum das ein Problem ist? Die Leute, die noch zusteigen setzen sich vorne hin. Auf kleine Plastik Stuehle im Zwischengang. Nun gut, so weit so eng. Sie werden aber auch muede, die Leute auf den billigen Plaetzen und das bewegt sie dann dazu, auf den Leuten mit normalen Plaetzen zu schlafen. Juergens Gangnachbarin war besonders anhaenglich, sodass er nachts irgendwann zwei Frauen auf seinen Schultern hatte. Eine hat ihm noch ein schmuckes gruenes Kaugummi auf der frisch gewaschenen Hose ueberlassen. Nettes Andenken an eine unvergessliche Menage a trois.
Mittwoch, 10. Februar 2010
Laos
Nach dem Vietnam-Kulturschock sind wir froh, in einem anderen Land zu sein. Laos.
Gleich das erste Dorf, in dem wir nach einer vierzig stuendigen Zug- und Busfahrt durch Vietnam ankommen macht Laune auf mehr.
Wir sind im Nordosten von Laos in Muang Khua am Nam Ou, ueber den wir am zweiten Tag weiter nach Sueden und Nong Khiaow tuckern.
Das Leben hier ist langsamer, man wird nicht die ganze Zeit ueberfallen mit Kaufaufforderungen und Hoeflichkeit ist kein Fremdwort.
Ganz in Gegenteil. Alle sind neugierig, wir koennen nach einem Tag mehr laotisch als nach drei Wochen in Vietnam vietnamesisch.
Das Leben hier ist interessanterweise etwas teurer und mit Kambodscha zu vergleichen, auch wenn das Land viel aermer ist.
Alles ist ein grosser Bauernhof, mit Vieh, Reis und alles Handarbeit, sehr wenig Maschinen, wenig Traktoren, wernig Autos. Kinder spielen ueberall - einfachst, aber lachend. Es wird gewaschen, gewoben, getrunken.
Die Bootsfahrt am ersten Tag ist superschoen, es geht flussabwaerts, durch enge Passagen, von Bergen eingerahmte Taeler, meistens von dichtem tropischen Wald ueberwuchert.
Reislandschaft in Laos
Wir schlafen in netten Unterkuenften und unterhalten uns so gut es geht mit den Leuten. Unser Point-it hilft, vor allem macht es aber Spass, gemeinsam durch die Seiten zu blaettern. Unser Guest House hat einen netten Tisch -
How I learned to love the bomb, oder was man sonst so in der naeheren Umgebung findet - der Ticketschalter ist leider zu.
Morgen wieder probieren!
Leider gibt es hier nur in den groesseren Staedten Geldautomaten, was uns leider zwingt, (zu) schnell weiter zu fahren, wir waeren sonst laenger geblieben.

Unsere erste richtige Station in Laos ist Luang Nam Tha. Wir wollen mal wieder was tun und machen uns mit einer kleinen Gruppe fuer drei Tage auf in den Dschungel zum Wandern.
Frueh Mogen im Dschungel
Das Gruen im Nationalpark Nam Ha ist nicht mehr ueberall das Neueste, aber es ist schoen, unterwegs zu sein, durch Bambuswaelder zu wandern und in eiskalten Baechen baden zu gehen.

Wir uebernachten in einfachen Huetten und wachen mit Vogelgezwitscher auf. Den Tagesrhytmus bestimmt die Sonne. Um Sieben ist es finster und wenn das Lagerfeuer aus ist, wird ins Bett gegangen - also zumindest unter das Moskitonetz, wobei es jetzt kaum welche gibt. Das ist dann so zwischen acht und neun. Wir schlafen trotzdem sofort ein... Wir erklaeren uns das durch den Sticky-Rice.
Romantisch! Und erst der Sternenhimmel!!!
Es gibt super leckeres laotisches Essen. Die ersten Tage Stickyrice auf Bananenblaettern. Dazu gruene Bohnen mit Paprika, gut gewuerzt mit Chili, Dill, Ingwer, Knoblauch. Wasserbueffelfleisch mit Morning-Glory. Was auch nie fehlt ist die typische laotische Chili-Paste, besonders lecker mit Aubergine und frischen gehackten Wurzeln wie Kardamom.
Ueberall zu finden, frisch aus dem Wald.
Gegessen wird mit den Fingern!
Zum Fruehstueck gibts eine weitere Leckerei. Gegrillten Stickyrice mit Ei. Dazu wird der Reis auf einen Stab gepappt, ueber dem Feuer angebraten, mit Ei ueberstrichen und dann nochmals kurz ueber dem Feuer erhitzt.
Superlecker!
Nach drei Tagen haben wir ein wenig zugenommen, Natur gesehen, Einheimische in ihren Doerfern
besucht und jede Menge Lao Lao (Reis-Whisky) getrunken :-).
Die Fahrt geht weiter in den Westen von Laos, um mit dem Boot nach Luang Prabang zu kommen. Eine Nacht bleiben wir im Golden Triangle zwischen Laos, Thailand und Myanmar (hier gibts auch nix zu sehen).
Die zweitaegige Mekong-Bootsfahrt ist beliebt bei Touris, 150 Mann an Board, aber auch die einzige vernuenftige Verbindung flussabwaerts. Speedboote, die die Fahrt an einem Tag machen, gibt es auch, wir haben aber keine Lust, mit Motorradhelm auf dem Kopf in Olivenschiffchen ueber den Fluss zu jagen.
Die Fahrt ist schoen, besonders abends und morgens erwarten uns beeindruckende Bilder.
Das Leben am Fluss morgens in Pak Beng (Die Bilder mit der Digi sind GENIAL geworden - gibts aber erst spaeter nach Rueckkehr, haehahae)
Als wir in Luang Prabang ankommen, wird es schon finster. Wir schlendern durch die kleinen romantischen Gassen der frueheren Koenigsstadt. Die Franzosen haben hier einiges hinterlassen, zum Beispiel Einfluss auf Architektur und Kueche, was - den Verlust Indochinas fast ueberwunden - jetzt wieder vor allem Franzosen anzieht.
Wir besichtigen die zahlreichen Wats, machen einen Motorradausflug zu den Buddhahoehlen ueber dem Mekong.

Es geht mit einem Nachtbus weiter in die Hauptstadt Vientiane.
Gleich das erste Dorf, in dem wir nach einer vierzig stuendigen Zug- und Busfahrt durch Vietnam ankommen macht Laune auf mehr.
Wir sind im Nordosten von Laos in Muang Khua am Nam Ou, ueber den wir am zweiten Tag weiter nach Sueden und Nong Khiaow tuckern.
Das Leben hier ist langsamer, man wird nicht die ganze Zeit ueberfallen mit Kaufaufforderungen und Hoeflichkeit ist kein Fremdwort.
Ganz in Gegenteil. Alle sind neugierig, wir koennen nach einem Tag mehr laotisch als nach drei Wochen in Vietnam vietnamesisch.
Das Leben hier ist interessanterweise etwas teurer und mit Kambodscha zu vergleichen, auch wenn das Land viel aermer ist.
Alles ist ein grosser Bauernhof, mit Vieh, Reis und alles Handarbeit, sehr wenig Maschinen, wenig Traktoren, wernig Autos. Kinder spielen ueberall - einfachst, aber lachend. Es wird gewaschen, gewoben, getrunken.
Die Bootsfahrt am ersten Tag ist superschoen, es geht flussabwaerts, durch enge Passagen, von Bergen eingerahmte Taeler, meistens von dichtem tropischen Wald ueberwuchert.
Wir schlafen in netten Unterkuenften und unterhalten uns so gut es geht mit den Leuten. Unser Point-it hilft, vor allem macht es aber Spass, gemeinsam durch die Seiten zu blaettern. Unser Guest House hat einen netten Tisch -
Leider gibt es hier nur in den groesseren Staedten Geldautomaten, was uns leider zwingt, (zu) schnell weiter zu fahren, wir waeren sonst laenger geblieben.
Unsere erste richtige Station in Laos ist Luang Nam Tha. Wir wollen mal wieder was tun und machen uns mit einer kleinen Gruppe fuer drei Tage auf in den Dschungel zum Wandern.
Das Gruen im Nationalpark Nam Ha ist nicht mehr ueberall das Neueste, aber es ist schoen, unterwegs zu sein, durch Bambuswaelder zu wandern und in eiskalten Baechen baden zu gehen.
Wir uebernachten in einfachen Huetten und wachen mit Vogelgezwitscher auf. Den Tagesrhytmus bestimmt die Sonne. Um Sieben ist es finster und wenn das Lagerfeuer aus ist, wird ins Bett gegangen - also zumindest unter das Moskitonetz, wobei es jetzt kaum welche gibt. Das ist dann so zwischen acht und neun. Wir schlafen trotzdem sofort ein... Wir erklaeren uns das durch den Sticky-Rice.
Es gibt super leckeres laotisches Essen. Die ersten Tage Stickyrice auf Bananenblaettern. Dazu gruene Bohnen mit Paprika, gut gewuerzt mit Chili, Dill, Ingwer, Knoblauch. Wasserbueffelfleisch mit Morning-Glory. Was auch nie fehlt ist die typische laotische Chili-Paste, besonders lecker mit Aubergine und frischen gehackten Wurzeln wie Kardamom.
Ueberall zu finden, frisch aus dem Wald.
Zum Fruehstueck gibts eine weitere Leckerei. Gegrillten Stickyrice mit Ei. Dazu wird der Reis auf einen Stab gepappt, ueber dem Feuer angebraten, mit Ei ueberstrichen und dann nochmals kurz ueber dem Feuer erhitzt.
Nach drei Tagen haben wir ein wenig zugenommen, Natur gesehen, Einheimische in ihren Doerfern
Die Fahrt geht weiter in den Westen von Laos, um mit dem Boot nach Luang Prabang zu kommen. Eine Nacht bleiben wir im Golden Triangle zwischen Laos, Thailand und Myanmar (hier gibts auch nix zu sehen).
Die zweitaegige Mekong-Bootsfahrt ist beliebt bei Touris, 150 Mann an Board, aber auch die einzige vernuenftige Verbindung flussabwaerts. Speedboote, die die Fahrt an einem Tag machen, gibt es auch, wir haben aber keine Lust, mit Motorradhelm auf dem Kopf in Olivenschiffchen ueber den Fluss zu jagen.
Die Fahrt ist schoen, besonders abends und morgens erwarten uns beeindruckende Bilder.
Als wir in Luang Prabang ankommen, wird es schon finster. Wir schlendern durch die kleinen romantischen Gassen der frueheren Koenigsstadt. Die Franzosen haben hier einiges hinterlassen, zum Beispiel Einfluss auf Architektur und Kueche, was - den Verlust Indochinas fast ueberwunden - jetzt wieder vor allem Franzosen anzieht.
Wir besichtigen die zahlreichen Wats, machen einen Motorradausflug zu den Buddhahoehlen ueber dem Mekong.
Es geht mit einem Nachtbus weiter in die Hauptstadt Vientiane.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Flucht aus Vietnam
Ok. Wir sind ja schon ein wenig unterwegs, haben schon ein bisschen was erlebt. Das erste Mal sind wir jetzt allerdings auf der Flucht. Raus aus diesem Land. So schnell wie moeglich. Wir koennen es nicht mehr hoeren. 'You buy something?'
Schlimmer noch ist die Tatsache, keine Antworten auf Fragen und ausschliesslich falsche Auskuenfte zu bekommen, alles des lieben Business wegen: 'You pay now', 'Money', 'Buy from me'.
Das Schoenste, was wir bisher in Vietnam gemacht haben, ist eine 10 Km Wanderung. Nachts auf Cat Ba Island mit zwei netten Kanadiern - Stephan und Julien.
Vorgeschichte.
Im Bus. 'Is this Halong City?- 'Yes!'.- 'There is no other station?' - 'No, no this Halong City, you get out.' Wir steigen an einer Autobahnauffahrt aus.
Draussen an der Strasse vier Motorradfahrer. 'You want tourboat to Cat Ba?' - 'No, we want to go to the ferry dock.' - 'Ok, ok can take you.' - 'To the ferry boat?'. - 'Yes, yes ferry boat.'- 'Ok, how much is that?' - '50.000 Dong' (das gleiche wie der Buspreis fuer vier Stunden Fahrt...) - 'No, that´s too much, 10.000.' (das ist schon mehr als normal).- 'Oh, low. Bad. 30.000!'. - 'No, sorry 10.000 not more.' - 'No, no, no.' Wir drehen uns um und gehen. Wir sind zu viert. Zwei Kanadier die wir im Bus nach Hanoi getroffen haben, wollen auch auf die Insel. Ein Motorradfahrer schreit von hinten: 'Ok, Mr. 10.000.' Wir fahren los.
Natuerlich fahren wir nicht zur Faehre, sondern zu einem Touri-Hotel mit Reisebuero...
Kleine Auseinandersetzung. Wir diskutieren, zahlen aber. (es geht um 40 Cent) Ein Typ vom Reisebuero. 'Ah, no boat today. Tomorrow!'. 'You can stay in my hotel.' ...Das wollen wir nicht, sondern immer noch zum Ferry Dock. Auskuenfte, wo und wie weit es dahin ist liegen zwischen Nord und Sued und 3 bis 30 km ...
Nach langem hin und her und Leute befragen, gehen, sitzen wir auf einem Boot auf die Insel. Sieben Mann fuer den normalen Preis.
Ankunft auf der Insel. Es soll ein 15 minuetiger Weg sein bis ins Dorf.
Zehn Typen mit Motorraedern fahren um uns rum. 'Moto to Cat Ba Town?' - 'Yes, how much?' - '100.000!' (selber Preis wie das Boot....). Keine Lust weiter zu diskutieren...
Mit Stephan und Julien machen wir uns auf den Weg. Zu Fuss, wahrscheinlich um die 22km. Genau wissen wir es nicht. Die ungewollte Wanderung ist klasse. Wir haben Spass und es ist schoen, durch die Nacht zu laufen.
Immer wieder tauchen Motorräder auf: 'Motobike Cat Ba Town, 100.000, hahaha!' So alle 5 bis 10 Minuten Scheinwerfer von hinten, sie wollen das Geld, kriegens aber nicht, kommen wieder, fahren um uns rum, wir fangen an zu scherzen. So richtig wissen sie nichts mit uns anzufangen. Wahrscheinlich sind wir die ersten, die die Strecke wirklich laufen. Und wahrscheinlich sind wir die ersten, die so stur sind ;-).
Nach 2,5 Stunden sind wir bei Kilometer 11. Die halbe Strecke ist geschafft, wir kommen gut voran und freuen uns auf die heisse Dusche und das kalte Bier.
Die vereinzelten Motorradfahrer, die immer mal wieder auftauchen sind inzwischen abgefuellt und stockbetrunken.
'Moto, Cat Ba Town?'. 'Yes, how much?'. '100.000'. Hahahahaha, alles lacht. Dann scheinen aber auch sie aufzugeben, es ist ruhig fuer eine Weile...
Als wir uns nach einer kurzen Pause wieder auf den Weg machen, kommt ein Auto von hinten. Vollbesetzt vier Erwachsene, zwei Kinder. 'Where do you go?'- 'Cat Ba Town.'- 'You want a ride?.'- 'Ehm, yes. Can you take us?.' - 'Yes, jump in.' - 'Eh, how much do you want?.' - 'No, nothing. I dont want money, I just want to help you out.'
Wir sagen nicht nein, zwei im Kofferraum samt Rucksaecken, zwei auf den Rücksitzen und den anderen sechs Leuten, die zusammenruecken gehts ins Dorf.
Das Auto ist voll!
Es gibt sie noch, nette Menschen, auch hier. (Zugegeben, das ist ein etwas fieser Kommentar, aber leider sind wir in den drei Wochen Vietnam wirklich auf sehr wenige freundliche Menschen gestossen...)
Nachts ueber die Insel.
Das Hotel ist schnell ausgesucht, mit den Jungs gehen wir was essen. Es wird mal wieder spaeter und als wir mit vier Thais aus dem ersten Resto rausgeworfen werden, ziehen wir weiter in die Seaviewbar, die einzig wohl offene Bar hier in Cat Ba.
Es stellt sich heraus, dass die Thais vom Militaer sind. Es ist das vorab Kommando des thailaendischen Koenigs bei Staatsbesuchen. Sei bereiten einen Trip nach Hanoi vor und machen eine verlaengertes Wochenende in der Halong Bay. Alle Divisionien sind vertreten. Ein Marine Offizier, Luftwaffe Major, Armee General(!) und Micky, Leutnant der Armee.
Es wird ein heiden Spass beim Kickern und es werden einige Runden geschmissen, bis sich die Kameraden gegen zwei auf den Weg machen, sie muessen frueh raus und sind, sagen wir es mal hoeflich - ziemlich dicht <:-).
Stephan und Julien treffen wir die Tage wieder, zunaechst auf Cat Ba, dann in Hanoi. Leider fahren sie weiter nach Thailand, aber mal sehen, die Welt ist klein :-).
Die Insel selbst ist eigentlich ganz nett, wir fahren mal wieder Motorrad und wollten durch die Inselwelt segeln, wobei uns Regen und Flaute dazwischen kommen.
Anreise
Abreise
'Oh, there is a slow boat (einzige Chance, die Inselwelt noch zu sehen) to Halong, then bus to Hanoi.' Naechster Morgen. 'We would like to take the slow boat to Halong.' - 'Yes, come in. We have slow boat, ok.' - 'The slow boat cruising through the islands, right?!' - 'Yes, this way (on the map)' - 'Ok.' Zahlen fuer die Tickets. Zehn Minuten spaeter: 'Oh, sorry. Today no slow boat.' ???!!!!!!!???????????????!!!!??????????.
Und so geht es, seitdem wir hier sind, mit fast allem. Und dabei wird Dir die ganze Zeit in die Augen geschaut.
Wir verbringen noch zwei Tage in Hanoi (ging nicht anders). Sind uns auch nicht ganz sicher wie wir zur Grenze kommen, hauptsache schnell weg hier. Hanoi ist bisher die interessanteste Stadt. Es tobt und wuselt, unser staedtisches Highlight bisher.
Blick in die Strasse bei Tag
Hier die Bleibe von Ho Chi Minh. (Jedem Land seinen Massenmoerder...)
Die Strassen bei Nacht
'You buy something?'
Wir sind auf der Flucht aus diesem Land! Mel ist ja schon seit den ersten Tagen nicht gut auf Land und Leute zu sprechen, aber jetzt hat auch Juergen genug. Weg hier! Raus hier, so schnell wie moeglich.
Schlimmer noch ist die Tatsache, keine Antworten auf Fragen und ausschliesslich falsche Auskuenfte zu bekommen, alles des lieben Business wegen: 'You pay now', 'Money', 'Buy from me'.
Das Schoenste, was wir bisher in Vietnam gemacht haben, ist eine 10 Km Wanderung. Nachts auf Cat Ba Island mit zwei netten Kanadiern - Stephan und Julien.
Vorgeschichte.
Im Bus. 'Is this Halong City?- 'Yes!'.- 'There is no other station?' - 'No, no this Halong City, you get out.' Wir steigen an einer Autobahnauffahrt aus.
Draussen an der Strasse vier Motorradfahrer. 'You want tourboat to Cat Ba?' - 'No, we want to go to the ferry dock.' - 'Ok, ok can take you.' - 'To the ferry boat?'. - 'Yes, yes ferry boat.'- 'Ok, how much is that?' - '50.000 Dong' (das gleiche wie der Buspreis fuer vier Stunden Fahrt...) - 'No, that´s too much, 10.000.' (das ist schon mehr als normal).- 'Oh, low. Bad. 30.000!'. - 'No, sorry 10.000 not more.' - 'No, no, no.' Wir drehen uns um und gehen. Wir sind zu viert. Zwei Kanadier die wir im Bus nach Hanoi getroffen haben, wollen auch auf die Insel. Ein Motorradfahrer schreit von hinten: 'Ok, Mr. 10.000.' Wir fahren los.
Natuerlich fahren wir nicht zur Faehre, sondern zu einem Touri-Hotel mit Reisebuero...
Kleine Auseinandersetzung. Wir diskutieren, zahlen aber. (es geht um 40 Cent) Ein Typ vom Reisebuero. 'Ah, no boat today. Tomorrow!'. 'You can stay in my hotel.' ...Das wollen wir nicht, sondern immer noch zum Ferry Dock. Auskuenfte, wo und wie weit es dahin ist liegen zwischen Nord und Sued und 3 bis 30 km ...
Nach langem hin und her und Leute befragen, gehen, sitzen wir auf einem Boot auf die Insel. Sieben Mann fuer den normalen Preis.
Ankunft auf der Insel. Es soll ein 15 minuetiger Weg sein bis ins Dorf.
Zehn Typen mit Motorraedern fahren um uns rum. 'Moto to Cat Ba Town?' - 'Yes, how much?' - '100.000!' (selber Preis wie das Boot....). Keine Lust weiter zu diskutieren...
Mit Stephan und Julien machen wir uns auf den Weg. Zu Fuss, wahrscheinlich um die 22km. Genau wissen wir es nicht. Die ungewollte Wanderung ist klasse. Wir haben Spass und es ist schoen, durch die Nacht zu laufen.
Immer wieder tauchen Motorräder auf: 'Motobike Cat Ba Town, 100.000, hahaha!' So alle 5 bis 10 Minuten Scheinwerfer von hinten, sie wollen das Geld, kriegens aber nicht, kommen wieder, fahren um uns rum, wir fangen an zu scherzen. So richtig wissen sie nichts mit uns anzufangen. Wahrscheinlich sind wir die ersten, die die Strecke wirklich laufen. Und wahrscheinlich sind wir die ersten, die so stur sind ;-).
Nach 2,5 Stunden sind wir bei Kilometer 11. Die halbe Strecke ist geschafft, wir kommen gut voran und freuen uns auf die heisse Dusche und das kalte Bier.
Die vereinzelten Motorradfahrer, die immer mal wieder auftauchen sind inzwischen abgefuellt und stockbetrunken.
'Moto, Cat Ba Town?'. 'Yes, how much?'. '100.000'. Hahahahaha, alles lacht. Dann scheinen aber auch sie aufzugeben, es ist ruhig fuer eine Weile...
Als wir uns nach einer kurzen Pause wieder auf den Weg machen, kommt ein Auto von hinten. Vollbesetzt vier Erwachsene, zwei Kinder. 'Where do you go?'- 'Cat Ba Town.'- 'You want a ride?.'- 'Ehm, yes. Can you take us?.' - 'Yes, jump in.' - 'Eh, how much do you want?.' - 'No, nothing. I dont want money, I just want to help you out.'
Wir sagen nicht nein, zwei im Kofferraum samt Rucksaecken, zwei auf den Rücksitzen und den anderen sechs Leuten, die zusammenruecken gehts ins Dorf.
Es gibt sie noch, nette Menschen, auch hier. (Zugegeben, das ist ein etwas fieser Kommentar, aber leider sind wir in den drei Wochen Vietnam wirklich auf sehr wenige freundliche Menschen gestossen...)
Das Hotel ist schnell ausgesucht, mit den Jungs gehen wir was essen. Es wird mal wieder spaeter und als wir mit vier Thais aus dem ersten Resto rausgeworfen werden, ziehen wir weiter in die Seaviewbar, die einzig wohl offene Bar hier in Cat Ba.
Es stellt sich heraus, dass die Thais vom Militaer sind. Es ist das vorab Kommando des thailaendischen Koenigs bei Staatsbesuchen. Sei bereiten einen Trip nach Hanoi vor und machen eine verlaengertes Wochenende in der Halong Bay. Alle Divisionien sind vertreten. Ein Marine Offizier, Luftwaffe Major, Armee General(!) und Micky, Leutnant der Armee.
Es wird ein heiden Spass beim Kickern und es werden einige Runden geschmissen, bis sich die Kameraden gegen zwei auf den Weg machen, sie muessen frueh raus und sind, sagen wir es mal hoeflich - ziemlich dicht <:-).
Stephan und Julien treffen wir die Tage wieder, zunaechst auf Cat Ba, dann in Hanoi. Leider fahren sie weiter nach Thailand, aber mal sehen, die Welt ist klein :-).
Die Insel selbst ist eigentlich ganz nett, wir fahren mal wieder Motorrad und wollten durch die Inselwelt segeln, wobei uns Regen und Flaute dazwischen kommen.
'Oh, there is a slow boat (einzige Chance, die Inselwelt noch zu sehen) to Halong, then bus to Hanoi.' Naechster Morgen. 'We would like to take the slow boat to Halong.' - 'Yes, come in. We have slow boat, ok.' - 'The slow boat cruising through the islands, right?!' - 'Yes, this way (on the map)' - 'Ok.' Zahlen fuer die Tickets. Zehn Minuten spaeter: 'Oh, sorry. Today no slow boat.' ???!!!!!!!???????????????!!!!??????????.
Und so geht es, seitdem wir hier sind, mit fast allem. Und dabei wird Dir die ganze Zeit in die Augen geschaut.
Wir verbringen noch zwei Tage in Hanoi (ging nicht anders). Sind uns auch nicht ganz sicher wie wir zur Grenze kommen, hauptsache schnell weg hier. Hanoi ist bisher die interessanteste Stadt. Es tobt und wuselt, unser staedtisches Highlight bisher.
Wir sind auf der Flucht aus diesem Land! Mel ist ja schon seit den ersten Tagen nicht gut auf Land und Leute zu sprechen, aber jetzt hat auch Juergen genug. Weg hier! Raus hier, so schnell wie moeglich.
Dienstag, 26. Januar 2010
Entlang der Kueste Vietnams
Vietnam wir kommen...
... und der Empfang ist ungefair so: 'Hey Lady, you buy something?' oder auch gerne in kurz 'Buy something?!'.
Melanie ist, sagen wir es mal entschaerft, genervt! Allerdings nicht allein davon, das reicht bei Weitem nicht, es ist auch einfach nicht so schoen hier. Nicht ihr Land, in vielerlei Hinsicht, aber ok, da muessen wir durch.
Wir sind auf dem Weg an die Kueste. Die Stadt heisst Mui Ne. Es ist warm und wir finden ein nettes Rooftop unterm Sternenzelt und lauter Brandung.
Es ist schoen hier und wir lassen nach dem hektischen Saigon mal wieder alles baumeln.
Die Kueste ist beruehmt fuers Kite-Surfen, aber Juergen kann sich noch nicht so recht entschliessen. In Nha Trang wollen wir wieder tauchen, vielleicht wird das ein wenig viel.
Das naechste mal sicher!!!
Wir machen eine kleinen Fahrradausflug zum Fischerdorf und kilometerlangen Lagen Fisch, der in der Sonne trocknet (puuh, Herausforderung fuer die Nase!)
- und den bunten Sandduenen, die mehr versprechen als sie halten. Wer in Huacachina/Peru Sandboarden war, der ist ein wenig verwoehnt...
Weiter gehts ins Landesinnere, in die Berge von Da Lat. Hier ist das Klima anders, kuehl und nicht mehr so trocken.
Wir sind mutig und borgen uns ein Motorrad (auch um keine 40 Dollar fuer eine Tour zu zahlen) fuer freundliche sechs Dollar und duesen a la Vietnam durch die Lande.
Einfach klasse! Und schoene Landschaft, bergig und gruen.
In der Stadt muss man etwas aufpassen, Verkehr aus jeder Richtung, wie schon geschrieben-tuet tuet und durch- auf dem Land ists klasse, ueber die Strassen zu flitzen!
Unterwegs!
Wir fahren zu den Datanla Falls. Duesen mit dem Bobsled durch den Park vorbei an Plastikgetier. Vor dem Wasserfall ein Foto auf nem Pony samt Cowboy gefaellig?
Oder doch lieber wilde Baeren jagen?
BITTE nicht! 
Nach dem wilden Kurdistam gehts ins 'Love Valley', ein weiteres Highlight mit 'romantic views'. Der ganze Park ist voll davon bzw. ist das das Valley....

No comment
Den nebenan gelegenen 'Dreaming Hill' als auch die fuenf Kilometer weiteren 'Cam Ly Falls' sparen wir uns ;-).
Die Landschaft um Da Lat ist schoen. Reisfelder, Gemuese, Blumen und zwischen durch Wasserfaelle, oder naja, egal es sollen Wasserfaelle sein...
Am besten ist das Motorrad fahren. Noch schnell einen Kaffee im Nachbardorf unten im Tal und auf gehts wieder!
Von Da Lat gehts zurueck an die Kueste, weiter nach Nha Trang. Die Saison hier ist eigentlich schon vorbei, alles wartet auf Regen, der uns auch erwischt. Drei Tage ist es nass, von allen Seiten wie zuletzt auf den Osterinseln.
Es wird noch nasser, als wir ins Meer springen. Natuerlich gut ausgestattet mit Neoprenanzug, Haube, Schnorchel, Flossen und allem anderen, was man so zum Tauchen braucht.
Wir machen unseren 'Advanced Open Water Diver'- zu Mels groesster Freude endlich mal wieder was zu tun, noch dazu auf bzw unter Wasser :-). Auch wenn die Sicht zum Teil miserabel ist (1-3 Meter), machts super Spass und das selbst bei kuehlen 24 Grad Wassertemperatur. Wir Navigieren, Fotografieren (Mels neues Hobby da unten), Tarieren und duerfen jetzt offiziell auch 'Tieftauchen'.
Unsere Logbuecher fuellen sich. Melanie ist schon bei 22 Tauchgaengen, Juergen mit zehn Jahren Tauchvorsprung bei 52. (Ab 60 wird es spannend wegen dem Dive-Master).
Um uns nach den kalten drei Schiffstagen aufzuwaermen, gehen wir ins Mud-Bath inklusive heisser Quellen!
Ah, klasse!
Auf ein auf Bambuspapier aufgezogenes Foto von uns voller Schlamm verzichten wir, sorry ;-). Unter den Duschen haben wir unsere Kamera leider nicht dabei. Wir duschen wie befohlen: 'Take a long shower. Really clean'.
Dann noch lecker Essen. Es gibt Gemüse und Fleisch auf dem eigenen Tischgriller.
Wir fallen um sieben totmuede, entspannt und zufrieden ins Bett.
Nach Nha Trang gehts weiter nach Hoi An, eine Nachtfahrt weiter in den Norden. Der Nachtbus ist wirklich mit Liegen ausgestattet (leider teilweise sehr kurz fuer westliche Beinlaengen), Strassen und Fahrer aber wilder als in Suedamerika.
Wir kommen morgens in Hoi An an, suchen schnell eine Unterkunft und machen uns auf den Weg in die Altstadt. Hoi An ist bisher die netteste Stadt, die wir von Vietnam gesehen haben. Auch die Leute scheinen netter.
Was gibts zu sehen? Nette Altstadt, schon viel chinesischer als der Sueden. Viele, sehr viele Tourigeschaefte. Eine sehr alte Japansiche Bruecke.
Juergen versucht, die Leute davon zu ueberzeugen dass es besser waere zu fragen 'You like something?', statt dem ueberall und permanenten 'You buy something!'. Tempel und alte Haeuser, eine sehr alte japanische Bruecke und in der Umgebung mit die aeltesten Ruinen Vietnams, aelter noch als Angkor, aber kein Vergleich. Jeder hier scheint aber sehr stolz darauf zu sein.
Wir sind ausnahmsweise mal wieder mit nem Touribus unterwegs. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellt. Unser Guide beherrscht den Moonwalk - der Bus groehlt - und die 'Michael Jackson Group' macht sich auf den Weg. Nach einem vietnamesischen Staendchen - der Bus applaudiert und jubelt - gehts durch die Ruinen. Wir sind froh, die 'authentische' Bootsfahrt auszulassen und sind zumindest puenktlich fuer die Weiterfahrt nach Hue zurueck.
Auch in Hue sind wir von den Leuten positiv ueberrascht. Aber wie sagt es ein waschechter Berliner ('...da kannste nich meckern...'), den wir hier treffen: 'Entweder du liebst dieses Land, oder du hasst es.' Naja, so extrem sind wir (noch) nicht, aber ueberzeugt sind wir bisher nicht, der Weg in den Norden macht Hoffnung.
In Hue haben wir keine Lust auf Touris und mieten uns lieber wieder ein Moped. Wir flitzen wieder uebers Land und durch die Stadt. Besichtigen die alten Koenigsgraeber, Pagoden und die Zitadelle in der Stadt, den Sitz des Koenigs bis 19hundert irgendwas.
Mhmm, tja bessere Fotos haben wir noch nicht.
Es geht weiter nach Hanoi. Eigentlich wollen wir in die Halong Bay und nach Cat Ba Island, aber es ist schwierig, direkt dahin zufahren (warum, ist uns schleierhaft). Wir geben auf und nehmen den Nachtbus, danach einen normalen bis in die Bucht.
Melanie ist, sagen wir es mal entschaerft, genervt! Allerdings nicht allein davon, das reicht bei Weitem nicht, es ist auch einfach nicht so schoen hier. Nicht ihr Land, in vielerlei Hinsicht, aber ok, da muessen wir durch.
Wir sind auf dem Weg an die Kueste. Die Stadt heisst Mui Ne. Es ist warm und wir finden ein nettes Rooftop unterm Sternenzelt und lauter Brandung.
Es ist schoen hier und wir lassen nach dem hektischen Saigon mal wieder alles baumeln.
Die Kueste ist beruehmt fuers Kite-Surfen, aber Juergen kann sich noch nicht so recht entschliessen. In Nha Trang wollen wir wieder tauchen, vielleicht wird das ein wenig viel.
Wir machen eine kleinen Fahrradausflug zum Fischerdorf und kilometerlangen Lagen Fisch, der in der Sonne trocknet (puuh, Herausforderung fuer die Nase!)
Weiter gehts ins Landesinnere, in die Berge von Da Lat. Hier ist das Klima anders, kuehl und nicht mehr so trocken.
Wir sind mutig und borgen uns ein Motorrad (auch um keine 40 Dollar fuer eine Tour zu zahlen) fuer freundliche sechs Dollar und duesen a la Vietnam durch die Lande.
Einfach klasse! Und schoene Landschaft, bergig und gruen.
In der Stadt muss man etwas aufpassen, Verkehr aus jeder Richtung, wie schon geschrieben-tuet tuet und durch- auf dem Land ists klasse, ueber die Strassen zu flitzen!
Wir fahren zu den Datanla Falls. Duesen mit dem Bobsled durch den Park vorbei an Plastikgetier. Vor dem Wasserfall ein Foto auf nem Pony samt Cowboy gefaellig?
Oder doch lieber wilde Baeren jagen?
Nach dem wilden Kurdistam gehts ins 'Love Valley', ein weiteres Highlight mit 'romantic views'. Der ganze Park ist voll davon bzw. ist das das Valley....
No comment
Den nebenan gelegenen 'Dreaming Hill' als auch die fuenf Kilometer weiteren 'Cam Ly Falls' sparen wir uns ;-).
Die Landschaft um Da Lat ist schoen. Reisfelder, Gemuese, Blumen und zwischen durch Wasserfaelle, oder naja, egal es sollen Wasserfaelle sein...
Am besten ist das Motorrad fahren. Noch schnell einen Kaffee im Nachbardorf unten im Tal und auf gehts wieder!
Von Da Lat gehts zurueck an die Kueste, weiter nach Nha Trang. Die Saison hier ist eigentlich schon vorbei, alles wartet auf Regen, der uns auch erwischt. Drei Tage ist es nass, von allen Seiten wie zuletzt auf den Osterinseln.
Es wird noch nasser, als wir ins Meer springen. Natuerlich gut ausgestattet mit Neoprenanzug, Haube, Schnorchel, Flossen und allem anderen, was man so zum Tauchen braucht.
Wir machen unseren 'Advanced Open Water Diver'- zu Mels groesster Freude endlich mal wieder was zu tun, noch dazu auf bzw unter Wasser :-). Auch wenn die Sicht zum Teil miserabel ist (1-3 Meter), machts super Spass und das selbst bei kuehlen 24 Grad Wassertemperatur. Wir Navigieren, Fotografieren (Mels neues Hobby da unten), Tarieren und duerfen jetzt offiziell auch 'Tieftauchen'.
Unsere Logbuecher fuellen sich. Melanie ist schon bei 22 Tauchgaengen, Juergen mit zehn Jahren Tauchvorsprung bei 52. (Ab 60 wird es spannend wegen dem Dive-Master).
Um uns nach den kalten drei Schiffstagen aufzuwaermen, gehen wir ins Mud-Bath inklusive heisser Quellen!
Auf ein auf Bambuspapier aufgezogenes Foto von uns voller Schlamm verzichten wir, sorry ;-). Unter den Duschen haben wir unsere Kamera leider nicht dabei. Wir duschen wie befohlen: 'Take a long shower. Really clean'.
Dann noch lecker Essen. Es gibt Gemüse und Fleisch auf dem eigenen Tischgriller.
Wir fallen um sieben totmuede, entspannt und zufrieden ins Bett.
Nach Nha Trang gehts weiter nach Hoi An, eine Nachtfahrt weiter in den Norden. Der Nachtbus ist wirklich mit Liegen ausgestattet (leider teilweise sehr kurz fuer westliche Beinlaengen), Strassen und Fahrer aber wilder als in Suedamerika.
Wir kommen morgens in Hoi An an, suchen schnell eine Unterkunft und machen uns auf den Weg in die Altstadt. Hoi An ist bisher die netteste Stadt, die wir von Vietnam gesehen haben. Auch die Leute scheinen netter.
Was gibts zu sehen? Nette Altstadt, schon viel chinesischer als der Sueden. Viele, sehr viele Tourigeschaefte. Eine sehr alte Japansiche Bruecke.
Wir sind ausnahmsweise mal wieder mit nem Touribus unterwegs. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellt. Unser Guide beherrscht den Moonwalk - der Bus groehlt - und die 'Michael Jackson Group' macht sich auf den Weg. Nach einem vietnamesischen Staendchen - der Bus applaudiert und jubelt - gehts durch die Ruinen. Wir sind froh, die 'authentische' Bootsfahrt auszulassen und sind zumindest puenktlich fuer die Weiterfahrt nach Hue zurueck.
Auch in Hue sind wir von den Leuten positiv ueberrascht. Aber wie sagt es ein waschechter Berliner ('...da kannste nich meckern...'), den wir hier treffen: 'Entweder du liebst dieses Land, oder du hasst es.' Naja, so extrem sind wir (noch) nicht, aber ueberzeugt sind wir bisher nicht, der Weg in den Norden macht Hoffnung.
In Hue haben wir keine Lust auf Touris und mieten uns lieber wieder ein Moped. Wir flitzen wieder uebers Land und durch die Stadt. Besichtigen die alten Koenigsgraeber, Pagoden und die Zitadelle in der Stadt, den Sitz des Koenigs bis 19hundert irgendwas.
Es geht weiter nach Hanoi. Eigentlich wollen wir in die Halong Bay und nach Cat Ba Island, aber es ist schwierig, direkt dahin zufahren (warum, ist uns schleierhaft). Wir geben auf und nehmen den Nachtbus, danach einen normalen bis in die Bucht.
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