Sojorner Map

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Unsere Route

Dienstag, 28. Januar 2014

Pura Vida am Pazifik

Die holprigen Strassen der Berge haben uns jetzt doch in Richtung Pazifik gesteuert. Nach einer schönen Fahrt über die Pan-Americana  nach Norden, biegen wir bei Liberia links ab und steuern den Ozean an.
Hier gibt es zahlreiche Strände und Buchten die mit mehr oder weniger großen Hotelanlagen, aber auch kleinen costa ricanischen Dörfern ausgestattet sind.

Wir fahren entlang der Küste, besuchen die Playa Coco und die umliegenden Strände, von denen uns Playa Ocotal am besten gefallen hat.
Aus Mangel an preiswerten Unterkünften und der dann doch sehr kleinen Strandgemeinde, fahren wir noch weiter in Richtung Süden.

Nach einingen Umwegen erreichen wir aber am späteren Nachmittag unser Ziel und fühlen uns in Brasilito serh wohl wo wir die Strände Conchal und Flamingo richtig schön finden.
Wir bleiben direkt am Strand im Hotel Brasilito, Schatz ist etwas erschöpft von den Reisestrapazen. Die Hängematte erledigt das Übrige.


Am zweiten Tag geht es natürlich an den traumhaften Strand. Wir geniessen die etwas kühleren Stunden am Nachmittag im Schatten, bevor es hier schnell dunkel wird.
 

Hier bleiben wir erstmal und freuen uns insbesondere auf die vorgelagerten Inseln die Mantas, Hammerhaie und große Schwärme tropischer Fische versprechen :-)

 

Weiter nach Monteverde

Um unseren Mietwagen auch wirklich auf Strassentauchlichkeit zu testen fahren wir weiter am Largo de Arenal entlang, weiter in die Berge nach Monteverde.

Hier ist es, aufgrund der Größe es Dorfes, etwas beengter und die Tages-Touristen wirken wie ein kleine Invasion, wenn die zahlreichen Minibusse die eine Strasse auffüllen.

Am späteren Nachmittag hat der Spuk dann wieder ein Ende, wobei man auf den Wanderwegen im Regenwald ziemlich ungestört ist und zum richtigen Zeitpunkt los gegangen man alleine auf dem super schönen Pfad unterwegs ist.

Ansonsten gehen wir in die lokalen Supermärkte und versuchen für Monsieur einen zumindest nicht gezuckerte Diät zusammenzustellen, was bei den lokalen Produkten gar nicht so einfach ist. Die lokale "Mixed Vegetables" werden verweigert, sie schmecken aber auch in der Tat abscheulich. 
 

Nach dem doch kühleren Wetter in den Bergen überlegen wir nunmehr wohin wir weiterfahren. Entweder nochmals in die Vulkan und Heisse-Quellenregion im Norden,oder doch eher schon an die Pazifikküste.

Samstag, 25. Januar 2014

Zum Vulkan und durch den Regenwald

Nach dem etwas regnerischen Start am Vulkan Arenal, der "leider" seit einigen Jahren nicht mehr aktiv ist, hört der Regen am zweiten Tag auf und wir machen unsere erste Kraxen-Tour durch den Regenwald.

  Der Arenal zeigt sich von seiner fast perfekten Seite, nur die Spitze beibt zumeist in den Wolken verborgen.

Wir sind begeistert vom Grün und den traumhaften Blicken in und über die Urwaldwipfel. Dank mehreren Hängebrücken fühlen wir uns dem Wald ganz nah
und sehen den Wald von oben, was sonst selten ist.

 Abends verkosten wir die lokale Küche zu dritt,
 
 und Blicken auf die Laguna Arenal in der Abendsonne...

Nach vier Tagen geht es weiter, etwas höher rauf, in den Nationalpark Monteverde.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Jetzt sind wir zu Dritt, in Costa Rica ! ! !

Nach längerer Reisepause sind wir mal wieder unterwegs


und wir haben einen neuen Mitreisenden :-)
























Lauris hat ein eigenes Bettchen direkt bei uns und wie man sieht nutzt er das First-Class Service sofort aus :-)

Wir sind sehr glücklich und freuen uns auf unsere Zeit in Costa Rica und speziell auf unsere Freunde Anne, Luis & Max, die wir in San Jose besuchen und die uns hoffentlich ein Stück weit begleiten werden.


Nach einem herzlichen, aber auch Costa-Ricanischen-Willkommen in San Jose sind wir inzwischen weitergefahren in Richtung Arenal, wo wir unsere nächste Unterkunft in Nuevo Arenal beziehen - die LuckyBug Lodge inmitten einer Regenwaldlagune.


Etwas regnerisch zur Zeit und der Vulkan Arenal hat sich bisher nicht blicken lassen, wir hoffen auf besseres Wetter.

to be continued soon...


P.S.: Natürlich setzt Jürgen sein Beer-Tasting fort!

Montag, 15. August 2011

Die kleine Fortsetzung

Ach war das schön...und obwohl wir inzwischen schon wieder über ein Jahr zurück sind würden wir jederzeit sofort wieder los :-)

Was wir auch tun, soweit es Job und Finanzen zulassen. Glücklicherweise war es im Juli wieder so weit und wir haben uns für zwei Wochen abgesetzt, auf die Seychellen.

Insbesondere unsere Wochen auf Aitutaki und Huahiné haben uns dahingehend inspiriert und da wir damals Honeymoon-Island nach einem Kurzaufenthalt gleich wieder unverrichteter Dinge verlassen haben, haben wir uns diesemal auf "La Digue" mehr Zeit gelassen.  

Nach knapp nicht ganz einem Jahr Verlobung auf dem Tafelberg in Kapstadt haben wir hier die schöne Umgebung genutzt um zu heiraten. Die nächste Reise beginnt! :-)

mg7098.jpg Wir geniessen wie schon zuvor so viel schöne Orte 05072011225.jpg

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Und noch was hat uns nicht losgelassen. Nach unserem - vor allem Jürgens ersten - Törn ums Kap Hoorn haben wir uns auf den Seychellen ein kleines Segelboot gechartert und haben das erste mal allein die Weltmeere unsicher gemacht. Auch das hat Lust auf mehr gemacht. Fortsetzung folgt also ;-)

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Sonntag, 8. August 2010

Zu guter Letzt

Unsere Favoriten und Highlights!
In Südamerika - Bolivien und Argentinien/Südchile (Patagonien)

Im Südpazifik - Aitutaki und Huahine (speziell das Tauchen)

In Südostasien - Laos (der Norden und die 4.000 Inseln des Mekong) und Kambodscha (vor allem Angkor)

In Indien - Gurkaland und Tamil Nadu

In Ost- und Südafrika - Uganda, Äthiopien und Südafrika (speziell Kapstadt, die Küste und die Weinregionen)

Was hat uns so bewegt
- 197 Busse (davon 20 Nachtfahrten |-o )
- 62 Taxis, 18 Mototaxis, 35 Tuktuks und 2 Wassertaxis
- 38 Bootsfahrten
- 27 Flüge (davon 1 Wasserflugzeug 8-) )
- 21 Jeeps, 5 Pick-ups, 3 Traktoren
- 16 Züge (davon 5 Nachtzüge)
- 12 Fahrräder
- 8 gemietete Mopeds
- 6 U-Bahnfahrten
- 1 Mietwagen (insgesamt 2.588km in S.A.)
Die längste Bussfahrt dauerte 33 Stunden - von El Chalten nach Bariloche.
Der kürzeste Flug hat uns in 7 Minuten von Moorea nach Tahiti gebracht (die Ziellandebahn war mit blossem Auge zu sehen ;-) ).

Wir haben gelernt
- Wenns irgend geht wird man fett, überall
- Die meiste Zeit verbringt ein Grossteil der Weltbevoelkerung mit warten und nix tun
- Hähne krähen nicht nur morgens, sondern gerne mitten in der Nacht und das überall
- Wenns geht wird Fernsehen geguckt, 24 Stunden rund um die Uhr
- Wenns geht wird mobil telefoniert. Es gibt fast kein Kaff, wo man nicht mit Handy telefonieren kann
- Die Hardware zum Telefonieren kommt von Nokia oder aus China, heisst dann aber trotzdem Nokia
- Taxifahrern und Konsorten kann man nirgends trauen
- Gutes Bier gibts zum Glück überall (siehe unten)!
- Die englische Premier League ist fussballerisch die Nummer 1
- Es wird fast überall Pool gespielt, mehr oder weniger gut ;-)
- Modern Talking und die 80er sind weltweit ein Dauerhit
- Autos und Transporter können einiges ab. Wozu Autos wirklich gebaut sind, sieht man nicht in der entwickelten Welt
- Der Autohersteller heisst Toyota oder Tata
- Kanadier und Holländer sind einfach die Nettesten

Was hat uns verpflegt
- Jürgen hat sie verkostet. Insgesamt 85 Biersorten kamen in einem Jahr zusammen. Nicht alle, aber viele schmecken ausgezeichnet - Bildersammlung folgt ;-)
- Melanie musste ausser in Argentinien, Chile und Südafrika auf (Wein)Tropfen verzichten, hat aber da umso bessere Empfehlungen

- Wir waren kein einziges Mal beim gelben M und haben nur 22 Mal Pizza gegessen (3 davon waren ok)
- Das Fleisch Argentiniens, die Früchte Brasiliens, die tolle Küche in Nord-Laos, die Curries in Indien und äthiopische Gerichte haben uns begeistert. Chicken, Chips, Rice und Noodle-Soup beherrschen ansonsten den Alltag.

Das finden wir nie wieder
- 1 Pezl Stirnlampe
- 1 Noname Taschenlampe
- 1 Nike Kappe :-(
- 3 Haargummis

Daran erfreuen sich andere
- eine USB Tastatur (geklaut aus dem unverschlossenen Teil der Rucksacks während er in Darjeeling in der Reiseagentur lag :-( )

Wo wir waren
- Nicht zuletzt aufgrund dieser Reise war Melanie inzwischen in 48 Ländern, Jürgen in 53.

- Wir verbrachten 379 Nächte in 153 Orten. Davon 137 in Hostels, 56 im Zelt, 20 in Bussen, 19 im Dschungel auf Bergen oder in der Wüste, 13 auf Booten, 5 in Zügen, 3 in der Hängematte, 3 in Flughäfen, 1.5 in Flugzeugen und 1 im Krankenhaus
- Unsere (low-budget) Unterkünfte kosteten zwischen 3.30 USD (für beide in Malawi - es war Nacht und dunkel, zum Glück!) bis 68 USD (in Papeete auf Tahiti)

Das Bloggen
- Unser Blog hat 74 Beiträge und 134 Kommentare
- Zu Spitzenzeiten (im Juni 2010 - Vorfreude dass wir wiederkommen?) kamen 1.300 Besucher (im Schnitt waren es so 1.000 pro Monat)
- Durchschnittliche Seitenaufrufe zu Spitzenzeiten (nach Weihnachten) 3.000(!)
- Meist besuchter Blog-Bericht ist der aus La Paz (Die höchste Hauptstadt der Welt) mit 354 Aufrufen

Sonst?
- Den billigsten Frisör (für Jürgen) gab es in Indien (1.12 USD), gefolgt von Peru (1.40 USD) bis hin zu Argentinien (5.16 USD) und Südafrika (12 USD). Melanie hat mit einem Frisörbesuch in Südafrika das Gleiche ausgegeben wie Jürgen in einem Jahr (28 USD).
- Wir haben uns eigentlich immer sicher gefühlt. Besonders nervös waren aber die Leute in Jo'Burg, Lima und Dar Es Salaam.
- Das Nokia N95 ist ganz geblieben! Unser Netbook weniger - Tastatur und Ladegerät haben den Geist aufgegeben
- Trotz begeisternder Artikel in Reiseführern und Tourangeboten ( ...up to 650(!!!) partly endemic species... ) können wir uns für die 'Börds' dieser Welt nur mäßig begeistern. Weder Twitcher noch Birder haben uns bekehrt, wir bleiben bei den Big Five und den Haien unter Wasser.

- Wir warten bis auf weiteres auf sponsorwillige Blogleser ;-). Die Reiseliste mit neuen Orten und Zielen ist lang geworden! 8-)

Sonntag, 18. Juli 2010

Finale Oho! Finale Oho!!

Wir waren uns sicher, keine Stadt mehr zu finden, die uns wirklich begeistert, nicht in Afrika.
Aber siehe da. Auch wenn der erste Tag etwas verregnet war. Kapstadt finden wir beide einfach klasse. Der Ozean, schoene Straende, Buchten und Haefen. Der Tafelberg dahinter, Platz zum klettern und wandern.
Die Weinregion, eine Autostunde entfernt mit wirklich guten Troepfchen.
11072010149.jpg Die Stadt hat jede Menge zu bieten, Lage und Natur als erstes und dann sowohl die zahlreichen Cafes als auch Ausgehmoeglichkeiten erfuellen unsere Wuensche. Es ist zwar nicht mehr das afrikanische Afrika, vielmehr erinnern uns die Ecken an San Francisco, London oder auch New York, von allem ein wenig, in allen Facetten. 11072010147.jpg
Fuenf Tage in der Stadt sind nicht zu wenig und wir haben den richtigen Platz gefunden, um Koenig Fussball entsprechend zu verabschieden. Zuerst die beste Mannschaft des Tourniers, dann die letzten zwei Wuerschtltruppen.

11072010153.jpg Unser Fussballweg in Suedafrika hat uns einmal entlang der Kueste in den Sueden gefuehrt.
Das war die WM 2010 und auch wenn wir nicht im Stadion waren, die Stimmung war ueberall gut (ein bisschen mehr Fussballfieber waer schon netter gewesen), das Bier kalt und die Vuvuzelas laut. Alles Ayoba hier und wir lassen uns anstecken.
Dass mit Spanien die Falschen auf´m Thron gelandet sind, hat auch das Finale wieder gezeigt, aber was solls, wer vier Jahre Italien ueberlebt hat, ueberlebt auch die naechsten vier.

Neben der netten Stadt am Kap haben wir aber noch anderes zu empfehlen.
Wie schon oben erwaehnt, haben wir uns durch ein paar der zahlreichen Weingueter geschluerft. Sage und schreibe vierzig Tropfen haben wir verkostet und immerhin so um die zwoelf koennen wir absolut empfehlen, vor allem von den Weinguetern Moratie und Warwick.

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Ansonsten wandern wir zu den Straenden mit Blick auf Surferwald und nette Boetchen und auf den Tafelberg mit traumhaften Blicken auf die Stadt und auf das Kap der guten Hoffnung 13072010167.jpg.

Die letzte groessere Fahrt bringt uns nach Johannesburg. 14072010178.jpg Die Fahrt im Zug mit eigenem Abteil ist entspannt, auch wenn wir uns von der Landschaft mehr erwartet haben. Wir waren wohl zur falschen Zeit an den schoenen Fleckchen.
Johannesburg ist leider schwierig zu bereisen. Ohne Auto gibt es hier kein vorankommen, sodass wir ueber das ausgezeichnete Apartheit Museum kaum hinauskommen. Ein Shopping Center 10072010130.jpg nehmen wir auch noch mit, wir wollen ja nicht in den letzten Lumpen zu Hause ankommen.

2506201040981.jpg M & J 260620104099.jpg

Wir feiern ein letztes Mal. Zum einen Mels zweiten Geburtstag unterwegs und dann einfach unseren Abschied aus SA und ueberhaupt.
image011.jpg Wir geniessen unser Braai und guten Wein am eigenen Grill.

Ueber ein Jahr ist es her, seitdem wir unterwegs sind und es haette schoener nicht sein koennen.
Auch wenn wir viel gesehen haben, die Liste an Dingen, die wir noch sehen und machen wollen, ist la(e)ng(er) geworden.

Den Weg zum Flughafen nehmen wir schweren Herzens und als uns am Check-In bewusst wird, dass es jetzt wirklich zurueck geht, bleibt kein Auge trocken.

Bis bald, wir freuen uns auf Euch! Jetzt dann wieder in Farbe und Persona und natuerlich mit vielen Geschichten zum Erzaehlen und Fotos zum Angucken! 8-)

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In den naechsten Tagen folgen auch noch ein paar Zahlen, wir waren zum Beispiel mit 26 Fluegen, zigtausend Meilen und 126 (?) Busfahrten ganz gut unterwegs, nicht zu schweigen von den unzaehligen Kilometern zu Fuss. Hoechster Punkt der Reise war der Gipfel des Huayna Potosi mit 6.088 Meter, tiefster Punkt der Tauchgang auf Rarotonga mit -36 Metern unter dem Meeresspiegel. ... to be continued ...