Aber siehe da. Auch wenn der erste Tag etwas verregnet war. Kapstadt finden wir beide einfach klasse. Der Ozean, schoene Straende, Buchten und Haefen. Der Tafelberg dahinter, Platz zum klettern und wandern.
Die Weinregion, eine Autostunde entfernt mit wirklich guten Troepfchen.
Fuenf Tage in der Stadt sind nicht zu wenig und wir haben den richtigen Platz gefunden, um Koenig Fussball entsprechend zu verabschieden. Zuerst die beste Mannschaft des Tourniers, dann die letzten zwei Wuerschtltruppen.
Das war die WM 2010 und auch wenn wir nicht im Stadion waren, die Stimmung war ueberall gut (ein bisschen mehr Fussballfieber waer schon netter gewesen), das Bier kalt und die Vuvuzelas laut. Alles Ayoba hier und wir lassen uns anstecken.
Dass mit Spanien die Falschen auf´m Thron gelandet sind, hat auch das Finale wieder gezeigt, aber was solls, wer vier Jahre Italien ueberlebt hat, ueberlebt auch die naechsten vier.
Neben der netten Stadt am Kap haben wir aber noch anderes zu empfehlen.
Wie schon oben erwaehnt, haben wir uns durch ein paar der zahlreichen Weingueter geschluerft. Sage und schreibe vierzig Tropfen haben wir verkostet und immerhin so um die zwoelf koennen wir absolut empfehlen, vor allem von den Weinguetern Moratie und Warwick.
Ansonsten wandern wir zu den Straenden mit Blick auf Surferwald und nette Boetchen und auf den Tafelberg mit traumhaften Blicken auf die Stadt und auf das Kap der guten Hoffnung
Die letzte groessere Fahrt bringt uns nach Johannesburg.
Johannesburg ist leider schwierig zu bereisen. Ohne Auto gibt es hier kein vorankommen, sodass wir ueber das ausgezeichnete Apartheit Museum kaum hinauskommen. Ein Shopping Center
Wir feiern ein letztes Mal. Zum einen Mels zweiten Geburtstag unterwegs und dann einfach unseren Abschied aus SA und ueberhaupt.
Ueber ein Jahr ist es her, seitdem wir unterwegs sind und es haette schoener nicht sein koennen.
Auch wenn wir viel gesehen haben, die Liste an Dingen, die wir noch sehen und machen wollen, ist la(e)ng(er) geworden.
Den Weg zum Flughafen nehmen wir schweren Herzens und als uns am Check-In bewusst wird, dass es jetzt wirklich zurueck geht, bleibt kein Auge trocken.
Bis bald, wir freuen uns auf Euch! Jetzt dann wieder in Farbe und Persona und natuerlich mit vielen Geschichten zum Erzaehlen und Fotos zum Angucken! 8-)
In den naechsten Tagen folgen auch noch ein paar Zahlen, wir waren zum Beispiel mit 26 Fluegen, zigtausend Meilen und 126 (?) Busfahrten ganz gut unterwegs, nicht zu schweigen von den unzaehligen Kilometern zu Fuss. Hoechster Punkt der Reise war der Gipfel des Huayna Potosi mit 6.088 Meter, tiefster Punkt der Tauchgang auf Rarotonga mit -36 Metern unter dem Meeresspiegel. ... to be continued ...