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Unsere Route

Samstag, 1. Mai 2010

Abenteuer Afrika

Wir liegen im Zelt. Das Zelt ist ein Neukauf fuer die weitere Reise durch Afrika. Zum einen sollte es das Wetter zulassen, zum anderen ist es die einzige Moeglichkeit halbwegs guenstig durch die Nationalparks zu kommen. Bei Unterkunftspreisen ab 30 Dollar pro Nacht und Eintrittspreisen von 30 Dollar pro Tag pro Nase koennen wir zumindest hier ein wenig einsparen. Also noch ein wenig mehr Abenteuer.

Melanie sorgt fuer Topf ausborgen, Wasser holen. Die Begleitung zurueck zum Zelt waere nicht noetig gewesen, die vergangenen Geschichten und die ueber die gefaehrlichen wilden Tiere hier draussen sind ziemlich spooky. Nach der 'Past-Time' (ab ca neun) muessen alle drinnen sein, draussen gibts wilde Tiere.
Juergen sorgt fuer Feuer. Super, es brennt, uff.

Oje, es ist schon dunkel als wir essen. Die naechste Pasta wird sicher besser, schmeckt mit viel Fantasie noch nach Nudel und Thunfisch.

Ui! Und dann schiebt sich eine richtig dicke gelbe Vollmondkugel hinter den Huegeln hervor. img_1789.JPG Noch nie gesehen!
So passt das grad mit ein wenig Abenteuer.
EIN WENIG BITTE!

Wir liegen im Zelt. Es ist jetzt halb zehn. So richtig schlafen koennen wir nicht, draussen ueberschreit sich die Natur und alles was so kreucht und fleucht pfeift (alle Arten von Voegeln), zirbt (Insekten und weitere Voegel), brummt (Gazellen oder Bueffel, wahrscheinlich), bellt (grosse Antilopen und Hyaenen?), quakt (Froesche!), quietscht (aeh, keine Ahnung was das ist, hoert sich aber nicht sehr gross an, koennte ein Schwein sein), summt (Muecken und Konsorten), grunst (Warzenschweine und Hippos), wiehert (!?!, es gibt keine Esel oder Pferde hier, also ...?), trompetet ( jaaaa, Elefanten - das schoenste Geraeusch hier ueberhaupt!) und bruellt (genau, die Loewen! Eieiei, der letzte war aber nah!). Das sind die Geraeusche, die wir zuordnen koennen. Die meisten koennen wir aber noch nicht mal beschreiben.

Es ist wie im Zoo, aber eben ohne Gitter. Das heisst, wir liegen in unserem schoenen neuen Dreimannzelt (aus Polyester) im Elefanten - Hippo - Loewen-Kaefig und das ist schon ein wenig unheimlich. Besonders wenn nachts eine Nase an der Zeltwand klebt und wir es tief ein- und ausatmen hoeren. Wobei Melanie schnarcht grad, oder tut nur so als ob. Vielleicht gar nicht so doof. Wir verzichten darauf, nachzusehen, was fuer ein Tier es ist.

Zelten ist kein Problem hier, aber so ganz allein weit und breit. Wir sind die Einzigen im weitlaeufigen Areal. Der einzige Tip des Parkwaechters war: Macht ein Feuer und ansonsten im Zelt bleiben! Daraufhin ist er abgeduest mit den Worten: 'I am sick and need to see the doctor, I have a little Malaria. Good Night!'
Ach ja, na dann. Gegen Stech- und Krabbelviehzeugs sind wir aber gut ausgestattet. Mel sprueht auch hier in der Wildnis das Zelt aus, besser is.
Wir hoffen alles andere geht gut und versuchen ein Auge zuzumachen... Gute Nacht, Miezekatzen!

Gut gebruellt Loewe! Guten Morgen Natur. Die Augen sind noch etwas klein. Wir sind verschlafen, aber es ist noch alles dran an uns. Mel ist sich aber sicher in der Nachbarschaft hat ein Schwein dran glauben muessen. 'Hast du das gehoert heute Nacht? ...Bruellen, quietschen, Ruhe...'.
Wir fruehstuecken auch. Die ersten Antilopen kommen aus dem Dickicht und die Warzenschweine grasen(!) knieend(!!) ums Zelt rum. 300420103739.jpg

Wir machen einen 'Gamedrive' (Sagen wir mal Fotosafari dazu) durch hier wirklich noch unberuehrte Natur. Jede Menge Elefanten wandern durchs Gebuesch und ueber die Steppe.
img_1886.JPG Einfach klasse, die Riesen!
img_1868.JPG Antilopen. Guckst Du!
img_1854.JPG Loewen liegen im Gras und jagen.
img_1860.JPG Ich sag doch Miezekatzen!
img_1898.JPG Die Bueffell haengen ab.
290420103732.jpg Da hinten die Efanten!

Es ist Afrika wie aus dem Bilderbuch. 300420103737.jpg

Kommentare:

  1. Hamburg callt aus Wiesbaden!
    Kristin, Markus und ich sind ein bisschen neidisch, aber nur ein bisschen, denn M&N würden es niemals wagen, mitten zwischen den wilden Tieren im Zelt zu schlafen. Kristin ist da sicherlich abgehärteter. Aber mit ihrem Bandscheiben-Vorfall oder was auch immer es ist, wäre es im Zelt nicht so toll im Moment. Und Cuna würde sich mit den Löwen sicherlich Katz und Maus spielen, nachdem sie es heute morgen beim Frühstück beinahe geschafft hätte, ein Stück Schinken von Tisch zu stibitzen. Gestern abend hatten wir zusammen mit Sonni und ihrer Mama Regina, die sich kurzerhand bei uns zum Spargelessen angeschlossen hat , einen unserer feucht-fröhlichen Abende. Kristin bittet darum, dass ihr euch mal wieder meldet, sie macht sich Sorgen.Kristin und Cuna machen sich gleich auf den Weg nach Hamburg und die Wiesbadener gehen ihren samstäglichen Einkäufen nach, bevor sie heute nachmittag Besuch aus Düsseldorf bekommen. Lasst euch nicht von den wilden Tieren anknabbern!

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  2. <p>Wie konntet ihr bei DER Geräuschkulisse nur schlafen??? Grenzenlose Bewunderung aus Buochs.</p>
    Nicht so laut hier!! Wenig WM Fieber. Das aendert sich hoffentlich in SA!!

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